Die Ambulante

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Satzung

für die Ambulante Kranken- u. Altenpflege Mering e.V.

 

 

I. Name, Sitz und Zweck des Vereins

 

 

§ 1 Name:

 

Der Verein führt den Namen Ambulante Kranken- u. Altenpflege Mering e.V..

Er ist im Vereinsregister des Amtsgerichtes Aichach-Friedberg unter der Nr. VR 119 eingetragen.

 

 

§ 2 Sitz und Geschäftsjahr

 

Der Verein wurde am 04.03.1975 gegründet und hat seinen Sitz in Mering. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

 

§ 3 Zweck

 

  1.  Aufgabe des Vereins ist es, sich im Sinne des christlichen Menschenbildes karitativer und sozialer Aufgaben anzunehmen, hier besonders
    - Unterstützung der ambulanten Versorgung von Alten und Kranken im Einzugsgebiet der Sozialstation  Mering gGmbH
    - Finanzielle Unterstützung und Förderung der Sozialstation Mering gGmbH
    - Offene Behindertenarbeit
    - sonstige soziale Dienste
  1.  
  2. Dem Verein ist zur Ergänzung der Aufgaben nach Ziffer 1. als soziales Netzwerk ein Kuratorium angegliedert. Es trägt den Namen Bürgernetz Mering und ist auf Basis einer eigenen Geschäftsortung als selbständige Untergliederung des Vereins tätig. Die Angliederung weiter Kuratorien obliegt der Entscheidung des Vorstands.
  3. Die Dienste des Vereins sind offen für alle Hilfesuchenden, gleich welcher Religionszugehörigkeit und ethischer Herkunft oder Weltanschauung, Geschlechter oder sexueller Orientierung.

 

§ 4 Gemeinnützigkeit

 

  1. Mit der Erfüllung seiner Aufgaben nach § 3 dieser Satzung verfolgt der Verein ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes "Steuerbegünstigte Zwecke der Abgabenordnung" (Förderung der Altenhilfe, Krankenpflege und Unterstützung hilfsbedürftigen Personen).
  2. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  3. Mittel des Vereins dürfen nur zu satzungsgemäßen Zwecken verwendet werden. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglied keine Zuwendung des Vereins.
  4. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

 

 

II. Mitglieder

 

 

§ 5

 

  1. Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen werden, die sich verpflichteten, den Vereinszweck zu fördern und einen Jährlichen Betrag zu entrichten.
  2. Über die Aufnahmen von Mitgliedern entscheidet der Vorstand. Der Antrag auf Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen abgelehnt werden.
  3. Die persönlichen Mitglieder des Vereins sind zugleich Mitglieder des Caritasverbandes der Diözese Augsburg und damit des Deutschen Caritasverbandes Freiburg.
  4. Die Höhe des Jahresbetrages wird von der Mitgliederversammlung festgelegt. Der Vorstand kann bei Bedürftigkeit eines Mitgliedes den Jahresbeitrag ganz oder teilweise erlassen
  5. Die Mitgliedschaft erlischt:
    1. beim Tod eines Mitgliedes
    2. durch schriftliche Austrittserklärung eines Mitgliedes. Dies ist nur zum Ende eines Kalenderjahres möglich und sollte dem Vorstand drei Monate vor Ende des Kalenderjahres zugegangen sein.
    3. durch Ausschluss eines Mitgliedes wegen eines dem Zweck oder dem Ansehen des Vereins gefährdenden Verhaltens. Über den Ausschluss eines Mitgliedes entscheidet der Vorstand.

 

 

III. Organe des Vereins

 

 

§ 6 Organe des Vereins sind:

 

  1. der Vorstand
  2. der Ausschuss
  3. die Mitgliederversammlung

 

 

§ 7 Vorstand

 

  1. Der Vorstand besteht aus:
    - dem 1. Vorsitzenden
    - bis zu 2 jedoch mindestens einem stellvertretenden Vorsitzendendem
    - dem Schriftführer
    - dem Kassenverwalter und
    - fünf weiteren Vorstandmitgliedern (Beisitzer).
  1. .
  2. Der 1. Vorsitzende ist der jeweilige Pfarrer der kath. Pfarrei St. Michael, Mering.
  3. Die Vorstandsmitglieder (außer dem 1. Vorsitzenden) werden von der Mitgliederversammlung für jeweils drei (3) Jahre gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Die Wahlen erfolgen mit einfacher Stimmenmehrheit. Die Mitgliederversammlung kann auch Wahl durch Akklamation beschließen. Die Wahl durch Akklamation kann jedoch nur dann erfolgen, wenn dieser Vorschlag einstimmig angenommen wird.
  4. Scheidet ein Mitglied während der jeweiligen Periode aus, so wird sein Nachfolger bei der nächsten Mitgliederversammlung gewählt. Bis zur Wahl wird das Ehrenamt von einem anderen Beisitzer ausgeübt.
  5. Der Vorsitzende führt die Geschäfte des Vereins und führt den Vorsitz im Vorstand und bei Mitgliederversammlungen. Bei Verhinderung des 1. Vorsitzenden tritt an dessen Stelle der stellvertretende Vorsitzende.
  6. Vorstand des Vereins sind im Sinne des § 26 Abs. 2 BGB des 1. Vorsitzende und einer der stellvertretenden Vorsitzenden. Diese Vorstandsmitglieder sind im Außenverhältnis und vor Gerichten nur zusammen vertretungsberechtigt.
  7. Der Vorstand tritt auf Einladung des Vorsitzenden oder bei dessen Verhinderung eines der stellvertretenden Vorsitzenden zusammen und ist beschlussfähig, wenn außer dem Vorsitzenden oder dessen Stellvertretenden noch wenigstens vier (4) weitere Vorstandsmitglieder anwesend sind. Über die Vorsitzenden ist ein Protokoll zu führen, das nach Anerkennung in der nächsten unterzeichnen ist.
  8. Der Vorstand kann ein Vorstandsmitglied durch einstimmigen Beschluss sämtlicher Vorstandsmitglieder mit der selbständigen Erledigung gewisser Vorstandsaufgaben, insbesondere der einfachen, dringlichen oder unaufschiebbaren Geschäfte der laufenden Verwaltung beauftragen.
  9. Der Kassenverwalter ist verpflichtet, zum Jahresende den jährlichen Kassenbericht zu erstellen, welcher von der Mitgliederversammlung geprüft und ihr zur Genehmigung vorgelegt wird. Das Kassen- und Rechnungswesen steht unter ständiger Kontrolle der Vorstandschaft.
  10. Die Kassenprüfung ist durch zwei (2) von der Mitgliederversammlung bestellte Kassenprüfer jährlich zu prüfen. Der Prüfungsbericht ist Voraussetzung und Grundlage für die Entlastung der Vorstandschaft durch die Mitgliederversammlung.

 

 

§ 8 Ausschuss

 

  1. Der  Ausschuss besteht aus dem Vorstand und mindestens acht (8) weiteren Vereinsmitgliedern, die von der Mitgliederversammlung auf 3 Jahre in geheimer und schriftlicher Sammelabstimmung gewählt werden. Kandidieren hierfür mehr Kandidaten als die vorgesehene Ausschussmitgliederzahl festlegt, so sind die Personen bis zur vorgesehenen Anzahl der Ausschussmitglieder gewählt, welche die meisten Stimmen bekommen haben.
  2. Die Mitgliederversammlung kann auch Wahl durch Akklamation beschließen. Die Wahl durch Akklamation kann nur erfolgen, wenn dieser Vorschlag einstimmig angenommen wird.
  3. Der Ausschuss kann nach Bedarf, mindestens aber einmal im Jahr vom Vorsitzenden einberufen erden. Auf Antrag von 1/3 seiner Mitglieder muss er einberufen werden. Die Einberufungsfrist beträgt eine Woche. Der Ausschuss ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen beschlussfähig.
  4. Dem Ausschuss obliegen:

    - Beschlussfassung über Ausgaben, die über einen Betrag von 15.000,-- EURO  hinausgehen
    - Erwerb, Veräußerung und Belastung von Grundstücken und Gebäuden
    - Aufnahme von Darlehen und Übernahme von Bürgschaften

 

5.  Über die Beschlüsse des Ausschusses ist eine Niederschrift anzufertigen, die vom llllllVorsitzenden und einem weiteren Ausschussmitglied zu  unterzeichnen ist.

 

 

§ 9 Mitgliederversammlung

 

  1. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal im Jahr statt.

  2. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden einberufen, wenn das Vereinsinteresse es erfordert, oder wenigstens 1/3 der Mitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe der Gründe beim Vorsitzenden beantragen. Die Einberufung hat wie bei einer ordentlichen Mitgliederversammlung zu erfolgen.

  3. Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch den Vorsitzenden. Die Einladung ist spätestens eine Woche vor dem Versammlungstermin durch Ausschreiben in der örtlichen Presse (Paar-Anzeiger, Friedberger Allgemeine, Stadt Zeitung) bekannt zu machen. Die Tagesordnung ist spätestens eine Woche vor dem Versammlungstermin im Pfarrbüro, in der Sozialstation und in der Kirche auszuhändigen.
    Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen beschlussfähig.
    Die Beschlussfassung erfolgt, abgesehen von der Bestimmung des § 10 und § 11 mit einfacher Stimmenmehrheit der Erschienenen. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.

  4. Der Mitgliederversammlung obliegen:

    - die Entgegennahme des Tätigkeitsberichtes, der Jahresrechnung und des Prüfungsberichtes
    - die Genehmigung der Jahresrechnung und die Entlastung der Vorstandschaft
    - die Wahl der Vorstands- und Ausschussmitglieder und die Bestallung der Kassenrevisoren
    - die Festsetzung der Mitglieder Beschlussfassung über Änderung der Satzung und Auflösung des Vereins.

  5. Über die Beschlüsse der Mitgliederverfassung ist eine Niederschrift zu fertigen und nach Anerkennung in der nächsten folgender Mitgliederversammlung vom Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterziehen.

 

 

§ 10 Satzungsänderung

 

Eine Änderung in der Satzung ist nur mit 2/3 Stimmenmehrheit der in der Mitgliederversammlung anwesenden  Mitgliedern möglich.

 

 

§ 11 Auflösung des Vereins

 

  1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens mit dieser Tagesordnung einberufen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Dazu ist eine 2/3 Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder erforderlich.

  2. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vereinsvermögen nach Abzug der Verbindlichkeiten an die Katholische Pfarrkirchenstiftung St. Michael, Mering, die es im Sinne des § 4 zu verwenden hat. Eine andere Verwendung des Vereinsvermögens  als zu unmittelbar und ausschließlich gemeinnützigen oder mildtätigen Zwecken ist unzulässig.

  3. Vorgänge nach § 10 und § 11 sind dem Finanzamt unverzüglich mitzuteilen.

  4. Bis auf die in der Mitgliederversammlung von 29.04.2016 beschlossene Änderung ist die Satzung im Übrigen unverändert.

 

Mering, den 22.03.2016

 

 

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